Alternatives Ende?
by admin on June 26th, 2008
Manchmal schreibt man und man sucht nach dem passenden Ende und findet einfach keins. Und manchmal schreibt man und findet dieses und jenes Ende und der eine oder andere wird dann sagen aber eine Geschichte hat nur ein Ende (nur die Wurst hat zwei). Aber mir gefallen manchmal auch die Geschichten ohne Ende. Wie auch immer. Alternatives Ende Teil 1.
Der Fluss des Lebens
by admin on May 27th, 2008
Und dann reisse ich aus. Befreie mich von den Fesseln des Alltags. Begebe mich vom sicheren Hafen in den reissenden Fluss des Lebens. Die Sinne sind wieder frei für das was da kommen wird. Und wenn auch der letzte Strick zum Alltag gerissen ist, lasse ich mich treiben. Reite die Welle des Lebens und geniesse jedes Auf und Ab gleichermassen. Und dann wiederum paddle ich wie verrückt um die Steine im Fluss und wenn ich doch einmal einen streife, dann ist das längst nicht das Ende. Mein Schiff ist stark, sein Name ist Freiheit.
Die Welt ist ein Dorf
by admin on May 26th, 2008
Die Welt ist ein Dorf, sage ich zu meinem Jugendfreund, welchen ich irgendwo an einem Strand in Mittelamerika antreffe. Er gibt mir recht, am Abend trinken wir zusammen ein Bier und am nächsten Morgen geht er weiter nach Süden, wärend es mich nach Norden zieht.
Ihr lacht Ihr Wissenden
by admin on May 25th, 2008
Und während ich schreibe, über das Leben, über die Liebe, über Sinn und Unsinn, über Freiheit, über richtig und falsch, sitzt Ihr da und belächelt mich mit einem mitfühlenden Lächeln, Ihr die ihr euch die selben Gedanken machtet, über all die Dinge die uns hier wichtig scheinen.
Und dann, als Euer Ende in dieser Welt kam, da hattet Ihr keine Angst, nur Neugierde auf das was dann kam.
Und alles kam, alles war sichtbar, jeder und jede, zur selben Zeit und auch aller Sinn war da und die Vorhänge der Geheimnisse waren auf einmal gefallen.
Und nun sitzt Ihr dort, dort wo alles eins ist, wo es keine Fragen mehr gibt sondern nur noch Glück.
Dort sitzt Ihr mit dem Lächeln des Wissenden und Ihr lest was ich schreibe und dann spüre ich Eure Blicke, doch ich kann Euch nicht sehen.
Noch versperren mir die vielen Fragen die Sicht.
Und so wird es auch bleiben bis auch ich meine Tode gestorben bin und vom Leben befreit werde.
Eine unendliche Geschichte
by admin on May 25th, 2008
Das ist doch mal ein interessantes Stöckchen. Wir schreiben eine unendliche Geschichte. Die Idee kommt von Tshalina. Ich hab es von Lexxa bekommen und schreibe natürlich gern weiter! Wie das ganze genau funktionieren soll, kann man bei Tshalina nachlesen.
Martini ohne Olive
by admin on May 3rd, 2008
Einst träumte ich davon mein Leben neu zu erfinden, einfach um es etwas spannender zu machen, um interessant zu sein. Um in einer Gruppe von Zuhörern zu stehen, zu erzählen und alle würden mir gespannt zuhören, würden über meine Abenteuer aus fremden Ländern staunen. Oder vielleicht würde ich ihnen erzählen, wie ich einst als Handwerker arbeitete, gleichzeitig studierte und als ich genug von den schmutzigen Fingern hatte, als Verkäufer in einer Versicherungsagentur arbeitete. Und noch bevor ich mein Studium beenden konnte, verliebte ich mich Hals über Kopf in eine Engländerin, verliess im Alter von 22 die Schweiz überstürzt und lebte mit der vermeintlichen Frau meiner Träume ein Jahr in Manchester, bis sich die Liebe als Trug herausstellte.
Ob sie wieder kommt?
by admin on April 23rd, 2008
“Ich will einen Kuss!”
“Magst du mich?”
“Ja natürlich!”
“Bist du meine Freundin?”
“Nein”
Und dann küsse ich sie und geniesse die Liebkosungen, die sich so echt anfühlen, mit so viel Liebe scheint mir. Und dann geht sie und ich warte wieder und hoffe, dass sie wieder kommt. Und dann frage ich sie wieder.
Geht das?
by admin on April 18th, 2008
Ich schrieb einst einen kleinen Text, welcher mit folgendem Satz begann:
Von einer Idee abrupt beim Denken unterbrochen…
Heute frage ich mich ob das möglich ist. Was mein Ihr?
Geschichte eines wunderschönen Messers
by admin on April 17th, 2008
“…und das Messer hatte diesen wunderschönen hölzernen Griff, welcher wie für meine Hand gemacht war und es hatte kleine Verzierungen am unteren…” mir stockte kurz der Atem. Ich hatte die Geschichte schon hundert mal erzählt und sie schien mir immer wie jede andere Geschichte und jetzt plötzlich dieser komische Gedanke. War die Geschichte echt? Ich weiss nicht was da passierte. Ich war tatsächlich nicht mehr sicher, ob ich die Geschichte mit dem Messer wirklich erlebt hatte. Hatte ich es nur gehört oder hatte ich eine andere Geschichte etwas ausgeschmückt. Irgendetwas war faul an der Geschichte. Und ich dachte noch lange und oft an die komische Geschichte vom Messer. Doch bis Heute kann ich mich nicht erinnern so etwas wirklich je erlebt zu haben. Vielleicht habe ich alles nur geträumt. Wer weiss schon was in einer Kinderfantasie nicht alles entstehen kann…
Ein Aussagekräftiger und schöner Titel
by admin on April 16th, 2008
Ich glaube das ist der erste Aussagekräftige und schöne Titel den ich bisher gefunden habe. Leider liegt es mir nicht so, die Titel zu finden. Und ich kann ja nicht jedes Gedicht Gedicht mit Aussagekräftig und schönem Titel nennen, oder?
Sie lassen uns nicht
by admin on April 15th, 2008
Als wir uns traffen, wussten wir nicht wer wir sind.
Und wir verliebten uns, ohne zu wissen wer wir sind.
Und wir gaben uns einander hin, ohne zu wissen wer wir sind.
Und wir liebten uns, ohne zu wissen wer wir sind.
Und dann sagten sie uns, dass wir anders sind.
Sie sagten uns, dass unsere Liebe nicht ist.
Sie sagten uns, dass wir uns nicht mehr sehen können, weil wir anders sind.
Mein Mädchen
by admin on April 14th, 2008
Nichts was mir an ihr besonders auffallen würde, trotzdem fasziniert sie mich unendlich.
Ihr Lachen, schön wie Musik, trifft mich jeweils mitten ins Herz.
Ihre Stimme, sanft wie eine Welle auf dem See, berauscht mein Ohr.
Ihre Kraft wirkt in jeder Bewegung und erfreut mein Auge.
Ihr Körper strahlt mich unentwegt an und wärmt den meinen.
Über die Grenzen der Sprache hinaus verstehen wir uns.
(Entstand im Sommer 2007 auf einer Reise.)
Feine Worte 1 - Siddhartha
by admin on April 14th, 2008
“Die Liebe, o Govinda, scheint mir von allem die Hauptsache zu sein. Die Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten, mag grosser Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie nicht zu verachten, sie und mich nicht zu hassen, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.”
Hermann Hesse, Siddhartha



