Archive for April, 2008
Ob sie wieder kommt?
by admin on April 23rd, 2008
“Ich will einen Kuss!”
“Magst du mich?”
“Ja natürlich!”
“Bist du meine Freundin?”
“Nein”
Und dann küsse ich sie und geniesse die Liebkosungen, die sich so echt anfühlen, mit so viel Liebe scheint mir. Und dann geht sie und ich warte wieder und hoffe, dass sie wieder kommt. Und dann frage ich sie wieder.
Geht das?
by admin on April 18th, 2008
Ich schrieb einst einen kleinen Text, welcher mit folgendem Satz begann:
Von einer Idee abrupt beim Denken unterbrochen…
Heute frage ich mich ob das möglich ist. Was mein Ihr?
Geschichte eines wunderschönen Messers
by admin on April 17th, 2008
“…und das Messer hatte diesen wunderschönen hölzernen Griff, welcher wie für meine Hand gemacht war und es hatte kleine Verzierungen am unteren…” mir stockte kurz der Atem. Ich hatte die Geschichte schon hundert mal erzählt und sie schien mir immer wie jede andere Geschichte und jetzt plötzlich dieser komische Gedanke. War die Geschichte echt? Ich weiss nicht was da passierte. Ich war tatsächlich nicht mehr sicher, ob ich die Geschichte mit dem Messer wirklich erlebt hatte. Hatte ich es nur gehört oder hatte ich eine andere Geschichte etwas ausgeschmückt. Irgendetwas war faul an der Geschichte. Und ich dachte noch lange und oft an die komische Geschichte vom Messer. Doch bis Heute kann ich mich nicht erinnern so etwas wirklich je erlebt zu haben. Vielleicht habe ich alles nur geträumt. Wer weiss schon was in einer Kinderfantasie nicht alles entstehen kann…
Ein Aussagekräftiger und schöner Titel
by admin on April 16th, 2008
Ich glaube das ist der erste Aussagekräftige und schöne Titel den ich bisher gefunden habe. Leider liegt es mir nicht so, die Titel zu finden. Und ich kann ja nicht jedes Gedicht Gedicht mit Aussagekräftig und schönem Titel nennen, oder?
Sie lassen uns nicht
by admin on April 15th, 2008
Als wir uns traffen, wussten wir nicht wer wir sind.
Und wir verliebten uns, ohne zu wissen wer wir sind.
Und wir gaben uns einander hin, ohne zu wissen wer wir sind.
Und wir liebten uns, ohne zu wissen wer wir sind.
Und dann sagten sie uns, dass wir anders sind.
Sie sagten uns, dass unsere Liebe nicht ist.
Sie sagten uns, dass wir uns nicht mehr sehen können, weil wir anders sind.
Mein Mädchen
by admin on April 14th, 2008
Nichts was mir an ihr besonders auffallen würde, trotzdem fasziniert sie mich unendlich.
Ihr Lachen, schön wie Musik, trifft mich jeweils mitten ins Herz.
Ihre Stimme, sanft wie eine Welle auf dem See, berauscht mein Ohr.
Ihre Kraft wirkt in jeder Bewegung und erfreut mein Auge.
Ihr Körper strahlt mich unentwegt an und wärmt den meinen.
Über die Grenzen der Sprache hinaus verstehen wir uns.
(Entstand im Sommer 2007 auf einer Reise.)
Feine Worte 1 - Siddhartha
by admin on April 14th, 2008
“Die Liebe, o Govinda, scheint mir von allem die Hauptsache zu sein. Die Welt zu durchschauen, sie zu erklären, sie zu verachten, mag grosser Denker Sache sein. Mir aber liegt einzig daran, die Welt lieben zu können, sie nicht zu verachten, sie und mich nicht zu hassen, sie und mich und alle Wesen mit Liebe und Bewunderung und Ehrfurcht betrachten zu können.”
Hermann Hesse, Siddhartha
Die letzten Seiten
by admin on April 13th, 2008
Durch die Einleitung seines letzten Textes, brachte mich Ikarus auf die Idee, über die letzten Seiten von Büchern zu schreiben. (Danke für den Link, nebenbei.) Die letzten Seiten eines Buches sollten für mich immer etwas besonderes sein. Sie sollten überraschend sein oder aufklärend oder Gedanken anregend oder abschliessend. Aber sie sollten ein vorläufiges Ende darstellen. Spätestens auf der letzten Seite muss die Spannung weggenommen werden. Damit man sein Buch entspannt zur Seite legen kann und vielleicht später oder sogar viel später, wenn man an das gelesene zurück denkt, dann kann man sich vielleicht, wenn man will, die Geschichte weiter denken.
Das Dichter Gedicht (1. Versuch)
by admin on April 13th, 2008
Warum kann ich die Worte nicht ordnen
Wie ein Vater für sie sorgen
Ein Dichter zu sein ist es was ich will
Das Leben zu erzählen was ich fühle hier drin
Mit der Feder über das Papier zu gleiten
In der Geschichte weiter zu schreiten
Doch nur wenig geht von der Hand
Und Stunden später auf gleichem Stand
Gedanken zur Bekanntschaftssucht
by admin on April 11th, 2008
Noch einmal muss ich auf meine Bekanntschaftssucht eingehen. Dabei muss ich erwähnen, dass ich glaube, diesen Begriff erfunden zu haben. Anfangen möchte ich den Text mit Entdeckung meiner Sucht. Wie und ob es danach weiter geht, weiss ich noch nicht.
Grosse Fische in kleinen Bächen
by admin on April 10th, 2008
Dies ist eine weitere Geschichte aus meiner Kindheit, welche sich im stattlichen Landhaus meines Onkels in einem kleinem Ort nahe der Stadt Belfort, in Frankreich zugetragen hat. Es muss wohl in der selben Zeit gewesen sein, wie die Geschichte der alten Frau Nauer. Wir fuhren zu jener Zeit bestimmt einmal im Jahr für einige Tage nach Belfort. In diesem Jahr wurden wir noch von unseren Bekannten, der Familie Leuenberger begleitet, deren ältester Sohn mein damals bester Freund war. Das war mir natürlich ganz recht, da ich mich normalerweise nur mit meiner Schwester oft langweilte.
Dem Ende so nah
by admin on April 10th, 2008
Das ist der Versuch, seine Gedanken zu Papier zu bringen, welche einem durch den Kopf gehen, in den Sekunden, wo man sich seinem Schicksal ergibt und vom Leben Abschied nimmt. Nach einem kleinen Unfall auf dem Meer, in einer scheinbar auswegslosen Situation.
Die alte Frau Nauer
by admin on April 10th, 2008
Ich möchte euch hier eine kleine Geschichte aus meiner Kindheit erzählen. Ich erlebte diese in dem kleinen Dorf, wo ich aufgewachsen bin. Ich muss damals wohl zwischen sechs und sieben Jahre alt gewesen sein.
In der Strasse wo wir wohnten, hatte es noch einige andere Familien mit Kindern im meinem Alter. Und so ergab es sich, dass wir in den Sommermonaten täglich zusammen auf der Strasse spielten. Mal spielten wir Verstecken, mal mit Murmeln, mal Fussball oder wir machten ein Rennen mit unseren Rädern. Da es im Strasseneck etwas mehr Platz zwischen den Häusern hatte, war dies jeweils unser bevorzugter Ort für unsere Spiele. Doch genau an jenem Eck, stand das Haus der alten Frau Nauer. Und bei jedem Rufen oder Jauchzen eines der Kinder, schrie die Nauer aus dem Fenster “Jetzt ist aber mal Ruhe!” oder “Das hält man ja im Kopf nicht aus!”. Und da wir alle schreckliche Angst vor der alten Frau Nauer hatten, kam es so, dass wir dann jeweils beim spielen unterbrochen wurden und uns nach Hause verzogen.
So ging das wohl schon seit Jahren und es war für alle normal.



